Interreg-Projekt "Machining 4.0"


Projektstart Ende 2018 / Anfang 2019

Projektinhalt

Die Spanungsindustrie ist ein spezifischer Teilbereich der Fertigungsindustrie. Die meisten KMUs sind Subunternehmer und liefern Teile und Komponenten an andere Sektoren wie Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil, (Bio-) Medizin und Kunststoff. Die Marktanforderungen der Spanungsindustrie verändern sich zunehmend. Kunden wünschen sich komplexere und präzisere Produkte mit hoher Wertschöpfung in sehr kleinen Stückzahlen und kurzen Lieferzeiten. Die Umstellung von der Herstellung von Standardteilen als Grossserienprodukte hin zur Herstellung von hochwertigen Teilen in kleinen Stückzahlen und in kurzem Zeitrahmen ist eine große Herausforderung für den Bearbeitungssektor.

Um kleine Serien von hochwertigen Produkten mit kurzen Lieferzeiten produzieren zu können, müssen zerspanende KMU innovative Technologien wie moderne Bearbeitungsprozesse, kollaborative Roboter, digitale Werkzeuge etc. in ihre traditionellen Produktionssysteme integrieren. Hier sehen wir die Mechatronik in einer Schlüsselrolle. Die internationale branchenübergreifende Zusammenarbeit wird sowohl unseren Mitgliedern als auch der spanenden Industrie von Nutzen sein. Im Rahmen des Projekts werden folgende Ziele verfolgt:

  • Ein Online-Portal bietet freien Zugang zu Fachwissen über innovative Technologien für die Zerspanung.
  • Ein länderübergreifendes Feldlabornetzwerk integriert 7 regionale Feldlabore und ermöglicht den KMUs, aus dem Zerspanungssektor freien Zugang zu komplementären, hochmodernen Geräten und inspirierenden Demonstratoren.
  • 12 Anwendungen – basierend auf den typischen Herausforderungen der NWE-Bearbeitungsbranche – werden gemeinsam mit den KMUs der Zerspanungsindustrie entwickelt, um die breite Vision von I4.0 in konkrete Anwendungen mit hohem Potential umzusetzen.
  • Ein Gutscheinprogramm zur (finanziellen) Unterstützung von KMUs, die ihre Produktionssysteme umgestalten wollen
  • 50 KMUs aus der Zerspanungsbranche werden intensiv unterstützt und gecoacht, um die Integration innovativer Technologien in ihr Produktionssystem zu beginnen und voranzutreiben.

 

Das Konsortium

Um das Wissens- und Innovationsniveau des Bearbeitungssektors in Nord-West-Europa (NWE) zu erhöhen, ist eine intensive territoriale Zusammenarbeit erforderlich. Das internationale Konsortium setzt sich zusammen aus:

 

Die Rolle von Swiss Mechatronics:

Swiss Mechatronics versteht sich als Knotenpunkt in der Schweiz. In dieser Rolle sucht der Cluster nach geeigneten Partnern für das Projekt sowohl als Knowhow-Geber als auch als -Nehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies geschieht durch die Organisation von Veranstaltungen (Workshops, Informationsveranstaltungen, Weiterbildungen) und durch die direkte (wenn gewünscht anonymisierte) Vermittlung von Unternehmen und Hochschulen.

Ausserdem stellt Swiss Mechatronics den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten sicher und bewirbt das Projekt über öffentliche und nicht-öffentliche Kanäle.

 

Weitere Informationen

Konnten wir Sie für das Projekt begeistern? Interessieren Sie sich dafür, Ihr Knowhow einzubringen? Oder sind Sie an dem Knowhow unserer Mitglieder für Ihr Unternehmen interessiert? 

Dann wenden Sie sich an das Clustermanagement. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

 

 

 

Zurück

Weitere mechatronische News

28. bis 30.08.2018 in Bern


Projektstart Ende 2018 / Anfang 2019


26. Juni 2018, Technopark Zürich


Technologiepartner bei Cargo Sous Terrain


Erfolgreicher Prototyp einer Blockchain für Industrieanlagen


26./27. Oktober 2017, FAULHABER MINIMOTOR SA u.a.